Gedicht 1:
Frau und Katze
Sie war beim Spiel mit ihrer Katze,
Und er war reizend anzusehen:
Die weiße Hand, die weiße Hand, die weiße Tatze
Im Dämmern umeinandergehn.
Sie barg – die kleine freche Fratze –
Im schwarzen Netzhandschuh die zehn
Achatnen Nägel, einem Satze
Messerchen gleich, so mörderisch schön.
Die andre spielte auch die Süße;
Zog ein die Krallen, ließ die Füße
Wie Sammet weich, trotz Teufels Drang…
Und in dem Raum, wo ganz versunken
Und weich ihr luftig Lachen sang,
Glimmten vier grüne Phosphorfunken.