Gedicht 1:
Lasst uns den Umgang mit Tieren pflegen, Freude, damit wir unsere unsterbliche Seele nicht verlieren
Gedicht 2:
Die Dame mit der gestreiften Katzen
Was dagegen uns Fahrgäste anbetrifft, so sind wir mit dem Auftreten der Katze andere Menschen geworden. Der Herr mit der Tiefquart und dem Tiroler Hut hat plötzlich vergessen, aus welch vornehmen Hause er stammt, und lacht die Katze vergnügt an. Eine dicke Dame, welche Brillantohrringe trägt, wackelt heimlich mit dem Finger, um die Aufmerksamkeit der Katze zu erregen oder ihr vielleicht gar ein Lächeln abzugewinnen. Und wir anderen haben unsere Zeitungen sinken lassen und betrachten gespannt dieses geheimnisvolle und kluge, kleine Gesicht, auf dessen Stirn die dunkleren Streifen ein lateinisches M bilden. Und es ist, als sei mit der Katze etwas von verlorener Einfalt und von Paradiesestum zu uns hineingekommen.